unsrer Evangelien.
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Regel? *) So lange man alle Evangelien alsan Einem Ort, in Einem Jahr, in Einer Sprachegeschrieben ansicht, da man doch den schnellen Laufdes Christenthums in drei Weltlheile, die ihm frühzugestoßene Verfolgungen, und seine frühen Tren-nungen selbst kennet, kann man nicht anders alsin der Höhle jenes die Welt vergessenden Epimeni-des schlummernd wahnen. Wenn Markus Evan-gelium das älteste in seinem palästinischen Entwurfwar: so war cs darum nicht auch das älteste in seinergriechischen Bekanntmachung. Markus, der Ebräer,hatte es von Ebräern in seiner Muttersprache ge-lernet; unser griechische Text trägt davon unverkenn-bare Spuren. Aber, wenn wir cs auch nur, wiees Markus spät heraus gab, griechisch kennen,bleibt cs nicht demungeachtet das, was cs war?Die älteste ; (Luc. i, i.)
mithin die Regel der Scheidung dessen, was, wieauch der Augenschein zeigt, in andern dazu kam.Das dem Griechischen für Ausländer erläuternd Zu-gefügte erweiset sich in ihm selbst.
ri. D e m E v an g el ium dcrNazaräerbleibt also ganz seine Ehre. Es war die ersteschriftlich bekannt gemachte Comp o-sition, herausgegeben vor Markus;völlig eine Composition im jüdischen Gesichtskreise,zu Erweisung, daß Jesus der Christ sey, und zuStärkung der Christen gegen der Juden wütendeVerfolgung. Als solche erklärt es sich, noch in unsermMatthäus, von Anfänge bis zum Ende.
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