6o Regel der I usa m m e n sti m m u n g
dcrs, als in solchen einzelnen Sagen, (Xo/ois,xecpecXttiois) Parabeln, Wundern, Erzählungenausgestellt werden; die Zusammenfügung derselbennach Zweck und Ort bleibt jedem Einzelnen eigen.
6. Das gemeinschaftliche Evange-lium setzt offenbar einen Umriß die-ser Sagen voraus, (öi^/i^n-, UTioruTrucriv7.0/cov, rwTiov 7i«g«Kocr5wg) der frühe gemacht seynmuß, da ihn alle Evangelisten haben. Lucas giebtseine Grenze deutlich an (Apost. i, i — 3.21.22.)selbst mit dem Worte; (Lue. 1, i.) in den frühestenVerträgen der Apostel sehen wir ihn beobachtet;(Apost. 2, 22. 10, 36 — /, 2. i3, 23 — 38 .) auchin ihren Briefen wird einer bestimmten, sichernAnvertrauung des Grundes der Lehre oft erwähnet.(1 Cor. 11, 23. i 5 , 1 — 11. 1 Tim. 3, 16. 2 Tim.2, i 3 . u. f.) Sollten Evangelisten, die keine Au-genzeugen gewesen waren, ausgehn und erzählen,so mußte er bestimmt werden; und diese gierigenbald aus. (Apost. 6, 5 . 6. 35 .)
7. Da nun in diesem gemeinschaftlichen Evan-gelium die Namen Petrus, Jacobus und Johannesals Gewährsmänner der wichtigsten Ereignisse oftgenannt werden, in welchen Zeitraum kanndieser Umriß gehören, als in jenen, da sie dcrKirche zu Jerusalem v 0 rstanden, dainsonderheit Petrus die Geschäfte lei-tete und das Wort führte? (Apost. 1 —12.)In diesem Betracht ist die öftere Verbürgung derdrei Hauptapostel im Evangelium zweckmäßigund macht ihrem Charakter Ehre. Auch in seinem
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