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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
59
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unsrer Evangelien. Sg

5. Das gemeinsame Evangelium be-stand aus einzelnen Stücken, Erzäh-lungen, Parabeln, Sprüchen, Peri-kopen. Dies gicbt die Ansicht der Evangelien selbstund die verschiedene Ordnung, in der diese und jeneParabel oder Sage gesetzt ist. Anders citiren dieältesten Schriftsteller sie auch nicht. Es hieß: derHerr spricht, die Parabel saget u. f. * *) Esbürgt für die Wahrheit des Evangeliums, daß csaus solchen Theilen bestehet: denn Leute, wie die

meisten Apostel waren, erinnerten sich leichter einesSpruchs, einer Parabel, eines Apophtheqma, dasihnen auffallend gewesen war, als zusammenhän-gender Reden, in denen späterhin erst Johannes seinenFreund zeigte. Die Sonderung dieser einzelnenSagen, , Matth. r8. a5. Joh.

sr, 23.) simplisicirt den Anblick des Ganzen. Markushat oft nur den Titel der Sage, xrP«X«i.L)

die ein andrer Evangelist erzählt: denn sein Evan-gelium war nur Entwurf zum mündlichen Vortrage;indessen bemerkt er ihn doch. Zur leichtesten Ueber-sicht des Ganzen können die Evangelisten nicht an-

im Zusammenhänge eines gegen einander gesetztenTextes macht viele dieser Zerstreuungen entbehr-lich. Außer den Ausgaben des Eusebius steht derKanon in Mills N. T. vor den Evangelien.

*) Man hat alte Verzeichnisse dieser der

Evangelisten. Sie hießen: ir-m-Mp TrsttstMp, r,'! u. s. Sie

waren kürzer und langer, in Matthäus z. B,6g.bis gss. xiPagc»«, in Lukas 107. u. ft