unsrer Evangelien.
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Warum wollte mans also langncn, daß er Um-stände , Reden paraphrasirt hat? Wenn eSnach gnugsamer Erkundigung geschah, wer dürfte eSihm wehren? Und weshalb müßten wir gegen Ohrund Auge disfimuliren? Anders lernt man keinenSchriftsteller kennen, als wenn man sein Eigen-stes bemerket.
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Und keinen Schriftsteller lobt man, wenn man,indem er mit sorgsamen Fleiß etwas Eignes undBesseres gesagt hat, findet, daß das gerade auchandre gesagt haben. In Manchem wollen dieEvangelisten, (alle vier) nicht conciliirrseyn. Nach Lage der Sache kann Jeder etwasBesseres haben. Markus z. B. wo die andern zuihrem besonder» Zweck seine und ihre Quelle ver-ließen , oder wo er in der griechischen UebersetzungErläuterung hinzufügte. Matthäus bei Umstanden,die der entferntere Lukas nicht ganz an Stelle undOrt sah, oder die e-c nicht wissen konnte. Lukasund Johannes, weil sie mehr Umstande zusammenhielten und überhaupt in einem weiteren Gesichts-kreise schrieben. Jedem lasse man, was ihm gehöret.
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Sehr merkwürdig ist daher Lukasin alle rp, was er übergehet und doch nachaller Wahrscheinlichkeit wissen mußte. Kenne« ilnnz. B. die Erzählung von den Magiern unbekannt