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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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52 Regel der Z u sa m m e n sti m m u ng

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Unläugbar ist also, daß er, zu diesem, vonihm selbst angegebnen Zweck, Sagen auch be-richtigt und verbessert habe. (>, 3 . 4.)Wenn er z. B. ein mangelhaftes Geschlechtsregisierfand, das ihn nicht befriedigte; warum sollte ersnicht nach näherer Erkundigung ergänzen? Wennihm die Umstände der Geburt Christi zu schwachvorgctragen schienen; warum sollte er sie nicht indas Licht setzen, das ihnen gebührte? So sind z. B.die zwei ersten Kapitel offenbar seine, des Hel-le n i ste n, E i n k l e i d u n g. Beim ältesten Evan-gelien-Entwurf lag die Geburt Christi, nach Lukaseigner Angabe, (Apost. 1, r 3 . 22.) außer demKreise der Erzählung; sollte sic aber, nachdem jetztbis aus sie erweiterten Symbolum der Christenheit,(1 Tim. 3 , 16.) mit vorgctragen werden: so trug

er sie würdig vor. Die Ankündigung Johannes undJesus, sammt den Umständen ihrer Geburt (Kap.1.2.) setzen ihre verschiedene Lebensbe-stimmung so vortrefflich ins Licht, und sind injedem Umstande für beide so charakteristisch,daß, wären sic blos auch Schmuck der Composilion,(welches nach Luc. 1, 3 . 4. doch nicht seyn kann)sie ein Meisterwerk hellenistischer Composi-ti 0 n wären. Dies sind mehrere Erzählungen Lukasim Evangelium sowohl als in der Apostelgeschichte.Jede Parabel, die Er allein anführt, jede Ge-schichte die Er allein erzählt, ist dem Hörendensoglesch kenntlich:dies hat Lukas erzählet."