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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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So Regel der A u sa m m e n st i m m u n g

einem besondern d o g m a t i sch e n Zweck , derdem Evangelium Lucas ganz fremd ist, zusammcn-gefüget; Er nahm sie auf, und giebt ihnen dieTendenz, die sein ganzes Evangelium haben sollte.Mehrere bekommen eine andre Veranlassung; einigeAussprüche gar eine andre Deutung. Daher seineUebcrcinstimmung und seine Ver-schiedenheit gegen Matthäus sehr natürlichund klar ist. Dieser war ein gedrückter Palästincr;Er ein frei athmendsr Hellenist.

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Eben daher auch sein vieles Eige-n e s. AlS Hellenist und vierjähriger Begleiter Pauluswar er insonderheit aus d i e Züge im Leben seinesHelden aufmerksam gewesen, die ihn als den Men-schenfreund, nachahmens- und liebenswerth füralle Nationen charakterisirten. Lieber ließ er alsomanches jüdische hinweg, und erzählte menschlicheSprüche und Parabeln.

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Seinen freieren Gesichtskreis hellete er um somehr auf, da er für einen Mann vonStande, Theophilus, schrieb. Der ersteEntwurf des Evangelien-Vortrages war angeführ-termaßen blos zur Hülfe des Gedächtnisses der Evan-gelisten da; der zweite, das hebräische Evangelium,sollte jüdische Christen gegen jüdische Zweifelüberzeugen und gegen Verfolgung der Juden stärken.Er schrieb für einen ruhigen Mann außer Palästina,