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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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unsrer Evangelien.

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von wem und welcher Sprache er ihn auch empfan-gen hatte, zwanzig Jahre hin zu seinem Amt ihnwissen und haben. Daher zwischen beiden die un-verkennbare Harmonie gerade in diesen altenGrundzügen, im Protevangelium der Apostel.

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So konnten auch dem Lukas die Zusatze nichtunbekannt bleiben, die das Evangelium der Hebräerjenem ersten Entwurf früher oder zu derselben Zeitoder später beifügte. Gefetzt er hätte dies Evange-lium in seinen hebräischen Buchstaben nie gelesen,oder es wäre, als er schrieb, noch nicht geschriebengewesen; so zeigt sein eignes Buch, daß er diemeisten dieser Stücke, die Matthäushinzufügte, gekannt habe: denn er erzähltsie selbst, er hat sie gebrauchet.

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Nur braucht er sie auf seine Weise;nicht in der Verbindung, die ihnen Matthäus gab.Entweder kannte er diese Composition nicht; oder(wiewir sogleich sehen werden) die Absicht seines Buchswar nicht der Zweck des ebräischen Evangelisten.Einzeln hatte er diese Sprüche, jene Parabelnund Wunder Christi gehört; einzeln schaltete ersie dem älteren kürzeren Evangelium, womit er aus-gesandt war, ein, an dem Ort, der ihm derbeste dünkte. Kein Wunder also, daß die Sprücheder Bergpredigt, auch andre Reden und Gleichnissein ihm zerstreuet sind. Bei Matthäus sind sie zuHerders Werke z. Rel. u. Thevl. XII. D