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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
48
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48 Regel der Zusammenstimmung

( 7 r«(>crAoo^s) dem damals gewöhnlichen Mittel derFortpflanzung des Unterrichts, wie unter den Judenso in der ältesten Christengemeine. (Apost. 16, 4.Röm. 6 , 17. 1 Cor. 11,2.23. Kap. i ö, 3 . 2 Petr.2, 21. Jud. v. 3 . 2 Thcss. 2, i 5 . Kap. 3 , 6 .1 Tim. 1, 3 . 18. 1 Tim. 6 , 20. 2 Tim. 1, i 3 . 14.Kap. 2, 3 .)

Von Augenzeugen der Geschichte,welche niemand als die Apostel seyn konnten. Wennvon Anfänge an sein mündliches Evangelium aner-kannt werden, wenn er ein achter Evangelistseyn sollte: so mußte Lucas, (hatte er auch nie ge-schrieben,) es von Anfänge seines Amts an daherhaben. (Galat. 1, 7 9.)

Und von Dienern des Worts, d. i.von andern Evangelisten. Aus der Apostelgeschichteweiß man seine Bekanntschaft mit Barnabas,mit Markus. Der Typus des Evangeliums,nach dem diese predigten und erzählten, konnte ihmalso nicht unbekannt geblieben seyn. Das Evan-gelium Paulus (1 Cor., 1 3 .) noch weniger:denn diesen hatte er viele, viele Jahre begleitet.

2.

Sofort crgiebt sich der Grund der Ueber-einstimmung Lucas und Markus inallem, was ihrer beider ursprünglicherTypus (Ai-Aucrxcc^r«, rrmog war.

Ehe Markus diesen griechisch herausgab, mußte Lucas,

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