unsrer Evangelien.
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lenden Händen, da er zu einer neuen heiligen Bi»belschrift ihnen nie, wohl aber als eine Anweisungzum Evangclistcnamt,
anvertrauet war. Dagegen ist unser griechischeMatthäus unstreitig jünger, als unser griechischeMarkus, da dieser ein vom Evangelisten selbst(63 — 63.) griechisch herausgegebnes Evangelium,der griechische Matthäus aber eine Uebcrsetzung ist,von der das Jahr 70 gewiß noch nicht wußte. Vomgriechischen Markus weicht sie nicht nur in denSachen, wo sie ihrer Urschrift folgen mußte, son-dern auch in Ansehung des Styls und der Erzäh-lung mit sichtbarem Fleiß ab, indem sie seinenArchaismus verläßt und den Vortrag rundet.
Bei diesem leichten natürlichen Anblick derSache, den die älteste Kirchengeschichte und Tradi-tion durchaus bestätiget, tritt jeder Evangelist insein Licht. Indem die Ursache der Verschiedenheithervortritt, verschwinden die Zweifel; beide Evan-gelien, jenes mit seiner Kürze, dies mit seiner Voll-ständigkeit bekommt Zusammenhang, Zweck, Regel,Verhaltniß.
III. L u c a s.
Ueber diesen Evangelisten sollten wir nicht un-gewiß sevn dürfen; er sagt selbst, woher er seinEvangelium habe.
1.
Aus mündlicher A n v e r t r a u u n g,