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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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46 Regel der Zusammenstimmung

zwar griechisch bekannt gemacht; Römern oder einerandern ausländischen Gemeine. Dieses, dasvollständigere, kannte jenen ersten Entwurfin seiner Ursprache allerdings; und legte ihn zumGrunde. Es bauere aber darauf zu seinem eig-nen Zweck ein größeres Gebäude, zu welchem csjenen Entwurf nur als Materialien mit voller Frei-heit gebrauchet. Dies vollständigere Evan-gelium ward weit später, als die erste Aussen-dung der Evangelisten den Umriß eines Evangeli-ums erfordert hatte, (nach Jrcnäus, als Paulusund Petrus schon zu Rom die Kirche gründeten,Za.hr 596r.) abgcfaßt, mit hebräischen Buch-staben in palästinischer Landessprache; indessen konntees immer nur als Csmmenlar jenes erstenEntwurfs, der in die Welt ausgegangen war,als Erweis des christlichen Messiasgegen die Juden, und nach Zeitumstanden jetztzur Stärkung der Christen gegen ihreVerfolger verfaßt werden. Zwar schon mitStephanus und Jakobus Tode waren diese Verfol-gungen angegangen, sie vermehrten sich aber, jemehr das Christenthum zunahm; daher eben in denJahren, (60 63 .) auch Jakobus, Paulusund Petrus ihre tröstenden Briefe schrieben.Die Sage hat also ihren Grund, daß das ältesteherausgegebene Evangelium Matthäussey; der syro-chaldäische Entwurf des kürzeren Evan-geliums, auf den cs bauet, der in den Händenmehrerer Evangelisten vor ihm daseyn mußte,war kein herausgegebnes Evangelium.Als mündlicher Unterricht, (SrSttcrxn^r« anos'oXwv)war und blieb er eine Pcivatschrift in der Erzäh-