unsrer Evangelien.
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durch Reden Christi mächtig zu waffnen. Den Ju-den ward es daher wahrscheinlich wenig bekannt;die Christen stärkten sich an ihm Theils gegen das,was sie litten, Theils gegen die Trübsale, die imAnzuge waren, denn kräftiger kann man gegenTrübsal nicht gewaffnet werden, als cs in diesemEvangelium geschieht; der Brief Jakobus und andie Ebraer sind hierin seine Zeitgenossen und Brü-der. Die griechische Ucbersetzung des Buchs kamwahrscheinlich erst nach dem Untergänge des jüdischenStaats zu Stande; da fand cs seine Welt; cs wardurch die schrecklichste Erfahrung bekräftiget. Dastand auch der Zacharias, Barachiä Sohn,getödtet zwischen dem Tempel r, n dAltar, als das Gegenbild des voreinsi Getödtetenan seiner Stelle. —
Also hakten wir aus Palästina eigentlich zweiursprüngliche Evangelien:
1. Ein kürzeres, früheres, gelinde-res, den Markus;
2. Ein vollständigeres, späteres,härteres, den Matthä» s.
Jenes aus den ersten Zeiten des Christen-thums, (Jahr 34 — 40.) ein Entwurf der Bege-benheiten, mit welchem damals Evangelisten, alsoauch Markus ausgesandt wurden , und die GeschichteJesu erzählten. Der Sage nach ward es auf be-sondere Veranlassungen von Markus erst spät und