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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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unsrer Evangelien.

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zeigt; sofahrt bei Matthäus der Engel des Herrnvom Himmel herab; wie der Blitz ist seine Gestalt;sein Kleid weiß wie Schnee; er walzt den Steinab, und die Hüter fliehen." Wenn nach Mar-kus beim Tode Christi blos der Tempel - Vorhangzerreißt: soerbebet nach ihm die Erde, Felsen

zerspringen, Gräber eröffnen sich, Tobte erschei-nen." *) Abermals Kennzeichen, daß die Verfas-sung dieses Evangeliums die früheste nicht gewesen.Die Sage war schon sehr gewachsen, da sie denTod des Herren der Welt so mächtig emporhob.

Achtens. Der Messias sollte einReich anrichtcn, eine Gottesregierung(Theokratie) au f Erden, die Parabeln, in denenChristus von diesem Reich Unterricht giebt, sind beiMatthäus in zwei Classen geordnet. Die frü-heren empfehlen unermüdete Hoffnung, Vorsicht,Erwartung; (Kap. i 3 .) die letzten, nahe dem Aus-gang , (Kap. 2i, 22.) sind voll furchtbarer Vorher-sagung. So auch die Reden vom Ausgange derDinge, den dies Evangelium vor allen andernungestüm- eilend, plötzlich-einbrechendschildert. Verglichen mit Markus zeigt sich bei Mat-thäus und Johannes Heftigkeit in den Reden Christi.

H Im hebräischen Evangelium stand, nach Hierony-mus, sogar, daß beim Lode Christi das unge-heure Lhorgewölbe zerbrochen und gespalten sey.(8>iper1imiric>.i'6 teinxli iniinitas ruagnitucli-nis kraotuirr esso clivisum. Hiarori^m.

exist. rüc> aci Lsbiclism.)