unsrer Evangelien.
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digtcn und Geschenke brachten. (Ies. 60, 1 — 6.)Hier (Matth. 2.) erscheinen also, und zwar in deredelsten Repräsentation, die Erstlinge der Völ-ker. P r i e st c r - W c i s e, die aus des HimmelsLauf den Laus der Zeiten erkennend als Besitzer derältesten und reinsten Weisheit angesehen wurden,bringen die Opfer des ältesten Gottesdienstes dar,reiche Geschenke. *) Ein Symbol dessen , was durchdiesen ncugebornen König der Volker auf Erdenbewirkt werden sollte.
Auch die nachstellende List Herodes, die Flucht
*) Nicht nach unsrer Meinung muß man diese Magierbcurthcilen, sondern nach Meinungen der dama-ligen Zeit. Magier galten für gottesfürch-tige, heilige Weise, denen sich in Träu-men und durch Naturzeichen die Gottheit offen-barte, (S. die von Wetstein gesammeltenStellen.s Woher diese Magier gekommen,
wußte offenbar der Evangelist selbst nicht; daherer die unbestimmte Bezeichnung „von Morgenher; sie zogen durch einen andern Weg wiederin ihr Land" gebrauchet. Eben dies Wunderbare,Fremde, Unbekannte zu bezeichnen, war Zweckder Sage; sie kommen von einem Stern ge-führct. Den Ort ihres Aufenthalts expisciren zuwollen, war also dem Zweck der Erzählung soentgegen, wie wenn über den Melchisedek, dessenAbkunft man nach Ebr. 7, 3 . nicht wissen sollte,jemand Geschlcchtsregister stellte. Wenn Justinsie aus Arabien herschreibt, folgt er Ies. 60,1— 6 . ; hat aber damit gleich wenig bezeichnet.