Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
34
Einzelbild herunterladen
 

34 Regel der Zusammenstimmung

nicht; (vielleicht mehrere Apostel, und Matthäuswar etwa nur der Schreiber.) Nach welchem Planaber und zu welcher Absicht es verfasset sey, liegtdurch sich selbst am Tage. Ausführlicher sollte cszeigen, daß Jesus, selbst nach denen vonder Nation aus den Propheten ange-nommenen Kennzeichen, der Messiassey, mithin sollte cs nach jüdischen Begriffen einEommentar des Vorigen, eine darstel-lende gelehrte Deduction werden. Lassetuns diese Ansicht verfolgen, und dies sogenannte voll-ständige Evangelium erklärt sich durchaus.

Erstens. Ein Sohn Davids sollteder Messias seyn; deshalb hier sein Geschlecht-register. (Kap. i.) Wahrscheinlich mangelten demSammler selbst einige Glieder; daher er die Aus-kunft ergriff, sie nach vierzehn und vierzehn zusam-menzufügen. Zwar scheint das unbefangen - hinzu-gcfügte Geständnis, daß Maria, eine verlobte Braut,

AtttM II n k <7 r cr r v 1>, dagegen er das

Evangelium der Ebioniten, so reich an Zusätzenals es nach seiner eigenen Angabe war, dasminder vollständige, vv , nen-

net. (Iiueres. 3o.) Offenbar gab es also zwei derEvangelien im hebräischen, ein kürzeres und einvollständigeres, das eigentlich das EvangeliumMatthäi hieß.