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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
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32 Regel der Zusammcnstimmung

mann, daß solche Züge sich in einem griechischenEvangelium für alle Völker und Zeitennicht erhalten konnten. *) Steht doch selbst unserMarkus mit manchen Ausdrücken allein da, diekein anderes Evangelium bcibehaltcn mochte. **)

Und das mit Liecht: denn jedes andre Evan-gelium hatte seine Welt, seine Zeit vor sich. Was

in

*) Mit dem Symbolum der Christenheit gings nichtanders- Das morgenländische, römische, und dasvon Aquileja hatte;geboren vom H. Geistans Maria der Iungfraue n." Die Deu-tung, als ob der Geist eine Mutter Christi sey,ward nachher vermieden: empfangen, hieß cs,vom H. Geist, geboren von Maria.

**) I. B. Christus war bei den Lhicrcn, (Marc.i, 12.)die Nennung Abiathars des Hohcpriesters , (2,26.)das: ,,er ist außer sich" (3, 21.) die Lractationdes Taubstummen (7, 33.) der Ausdruck, daß keinFärber die Kleider so weiß waschen mögen, (9, 3. )die Nachricht, daß die Wunderthäter bei ihrenHeilungen Mittel gebrauchet, (6, r3.) das un-berittcne Füllen, (11,2.) das Schlangen-Bertrei-ben und tödtlicbe Getränke trinken. (16, 18.)Man gehe den Ausdruck Markus durch, wo erallein gelassen worden: bei dem Meisten läßt

sich eine Ursache angeben, warum es geschehensey. Und doch sind bei ihm eben diese schlicht-aufgenommcne gleichsam rohe Züge der Erzählungsehr belehrend. Sie gewahren die erste An-sicht; sie zeugen vom primitiven Eindruckder Begebenheit selbst.

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