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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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24 Regel der Zusammenstimmung

dem selnigen ist, selbst unsrer griechischen Abfassungnach, weder römisch, noch alexandrinifch, sondernacht-jüdisch, jerusalemisch, aus des Christenthumsfrühesten Zeiten. Auch im Griechischen, selbst imLatein ist er mehr Syro-Chaldäer als einandrer.

7. Hiedurch erklärt sich auch das scheinbarMangelhafte seines letzten Kapitelsvon der Auferstehung Christi. Ec sagtwenig, berührt aber alle Hauptpunkte, die vonandern nachher ausgeführt wurden, und er wahr-scheinlich, wie mehrere kaum dem Titel nach an-gegebene Dinge, im mündlichen Vortrage weitläuf-iger erzählte. Sein Evangelium war ursprünglichein Schediasma fürs G c d a ch t n i ß; mit-hin ein Zeugniß der ältesten Sage auseignem frühen Unterricht der A p 0-st e l, dem Er nichts Hinzuthun wollte.

8. Wie in diesem Licht Markus durch sich selbstmit allem, was er Eignes hat und was ihm man-gelt, sichtbar wird, so ist dies auch genau der Ge-sichtspunkt, in welchem ihn die alte Kirche betrachtet.Als einen Verkürzer Matthäus, als einen Eompi-lator Matthäus und Lucas kannte ihn diese nicht;ein eignes Evangelium schrieb man ihm zu, dasEusebius sogar vor allen zuerst anführet. *) DieSage ist allgemein, daß crs aus der Verkündigung

*) Kirchengesch. B. 2. K. i 5 .