ust fr er Evangelien.
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nicht; das Christenthum keimte, und hatte nechkeinen Anlaß, sich von dieser Schule oder vom Ju-denthume zu sondern. (Apost. 19, 1 — 7.) SparersZeiten erst sodertcn eine genauere Bestimmung desUnterschiedes beider Institute; da traten dann jeneZugaben hinzu, und das letzte Evangelium (Jo-hannes) beschäftigt sich natürlicher Weise mit demUntcrordncn des Täufers unter Christum am mei-sten. —
3 . Auch die einzelnen StrafredenJohannes an Stande der jüdischenNation hat Markus nicht; so auch nichteinzelne harte Ausdrücke Christi gegendieselbe. (Matth. > 5 , 12—14. »6,2—4.2i, 28 — 32 ,) Man weiß aus der Apostelgeschichte,wie glimpflich Anfangs die Apostel zu ihrer Nation,ohngeachtet des an Jesu verübten Mordes, sprachen;(Apost. 2, — 3 g. 3 , 17 — 26,) der erste Umriß
des Evangelium trat also auch wohl nicht mitScheltwortcn gegen dieselbe hervor. „Euch, hießes, hat Gott auferwecket sein KindIesum; Euch zucr st." Nachdem aber zu Ver-einigung des Juden- und ChristenthumS alle Mühevergebens war, und eben der Judaismus das Chri-stenlhum am harlsten verfolgte, da konnte, da durfteJener von Diesem auch nicht weiter geschont wer-den. In den später» Evangelien also, insonderheitin Matthäus und Johannes, sind die Reden Christigegen die Nation mit dem äußersten Nachdruck er-zählet; dagegen es Anfangs ganz zur Unzeit ge-wesen wäre, Feinde damit aufzuwecken oder zu er-bittern. (Matth, io, i 5 —42. 12, 20. 3 o. iL,