14 Regel der Z u sam m cn stimm ung
stimmig erhalten haben. Eben dies, mehr als alles,zeigt jene Ehristeinfalt (anXor^L Leg ravdie bei dem Vorbilde eines heilsamen Vortrages(uiroruTrwcrkr u/rcri-vounenv ^.o/Kw) willig blieb, ohneEin' und dieselbe Sache unendlich zu verändern:denn wie würde man in einer andern Zeit geschmücktund verändert haben! Das älteste christliche Völ-kerevangelium (Matth. 26, r 3 .) kennen zulernen, schenke man ihm also eine gleiche Sinncs-einfalt, und nehme zusammen, was alle drei ge-meinschaftlich berichten. So hat man gewiß dasschriftliche Echo der ältesten christli-chen Gemeinsage.
IV. Wer diesen Umriß des Evangeliumsverbürge?
r.
Wer verbürgt uns diese älteste christliche Ge-mcinsage? Die drei wirksamsten Männer der erstenapostolischen Gemeinschaft, Petrus, Jacobusund Johannes, verbürgen sich in ihr selbst.Sie, die bei den entscheidendsten Vorfällen alsZeugen angeführt werden, (Marcus Evangelium istsie zu nennen besonders beflissen,) standen bekann-termaßen dem apostolischen Collegium zu Jerusalemvor. (Apost. i, i 5 . 2, 24. 3 , 1. 4. 4, i 3 . 5 , i 5 .8, 14. r2, 2. 3 . Galat. 1, 18. 2, g.) Und da ebenauf sie in der Evangeliensagc sich entscheidend bezo-gen wird: was ist wahrscheinlicher, als daß eben siedie erste Anordnung dessen, was zum P acadigma