i2 Regel der Z u sa m m e n sti m m u n g
Wundern des weitläufigeren Matthäus. (6, 5 — iZ )Lucas, der so viel eigne Reden und Gleichnisseseiner Geschichte eingcwebet, erzählt kaum zweiWunder mehr, als die andern; und Johannes,bei dem ganz eignen Zweck seines Evangeliums,halt sich, im vorqezcichneten Kreise, (Kap. 4. 5 . 6.9. 11.) wenn nicht an die nämlichen, so doch anganz ähnliche Wunder, die er nur Heller aus-mahlet und commenticet.
3 . Allerdings gehörten auch Reden zu denErweisen des Messias. (Jes. ri, 4 — 6. 42,1—4.)Daß man sich in den Reden Christi, die von allenEvangelisten angeführt-werden, an einen Kreiserlesener Sprüche und Parabeln gehaltenhabe, ist augenscheinlich. Marcus hat Eine,Lucas eine Reihe Parabeln mehr als Matthäus;Sentenzen hat dieser, jener, mehr und minder;auch tragt Jeder das Seine in andrer Ordnung mitZusätzen, Auslassungen vor; Ein und dasselbeHauptgewebe der Reden und DenkartChristi aber, fast mit denselben Wortenund M a ch t a u s d r ü ck cn , ist in allen un-verkennbar.
4. Endlich die Schicksale des ReichsChristi, wie es von einem kleinen Anfänge untervielen Bedrückungen, selbst mit dem Sturz Judaa's,dennoch gedeihen und zur Blnthe kommen werde; wieaber hiezu eine zweite Ankunft des We g-geschiedenen nöthig sey und bevorstehe, erzählensämmtliche Evangelien, glcichstimmig dem, wasPetrus in seinen ersten Vorträgen (Apost. 3 ,19 — ?6.)