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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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462
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462 Beilagen.

Die schwerste Sache ist gewiß noch dahinten, dasdämmernde Feierliche, den heiligen Rauch zu ver-jagen, der eben so, und vielleicht noch mehr, alsjene, der menschlichen Seele schadet. Er machtganz unthatig, entkräftet durch lauter Umgänge undUmkreise, nimmt der Wurzel auf einmal alle in-nere Kraft Eine ausschlagende Flamme kannvielleicht eher gelöscht werden, als ein ewigverzeh-render, langsam durchglühendcr Rauchbrand, derdas ganze Herz und den ganzen Geist zur schwar-zen Aschcnhöhle ausfrißt.

Ich sollte mich über das letzte mehr erklären,da Minna'n die bessere Bildung ihrer Kinder zu nicht solchen Todtenhöhlen am Herzen lag. Undnun erhob sich ein Gespräch: was lange, wöchent-liche, tägliche Sympathie mit dämmernden Allge-mcinsätzcn und halb lichten Empfindungen für übleFolgen in der Denkart geben müsse? was derKampf der Seele zwischen Denken und Nichtdenkenmit der Verwüstung des Gehirns , mit der Zerspren-gung des Glases trauriges Aehnliches habe? . .Die bösen Erfolge von beiden Seiten, wenn derzu schwache Kopf unter der eisernen Form . unter-liegt , oder sich an ihr blutig zersprenget . . DieVerwahrlosung einer muntern Iugendsecle, dieeinen Sabbathtag hindurch mystisircn soll, es seydaß ihre Einbildung aufflamme oder sie gar nurdämmere . . traurige Beispiele der Opfer solcherWeihungen, und der Verantwortung derer, die sieeinem Abgotte voll Rauch so grausam weihen . .von der traurigen Wolke derer, die Alles dunkel-,schwefel-feierlich, und nichts, wie es ist, anschen,