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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Beilagen.

ersten Schläge unsres Herzens oder oster, die erstenZeichen der Andacht, die auf uns würktcn: freilichder Spötter selbst kann Augenblicke solcher Rückkehrzu den Füßen des Altars liegen und zerfließen, undglühende Kohlen fühlen . . aber wenn nicht mehr,als das . . so stnds mechanische Augenblicke; ersteht als Spötter wieder auf!

Nun gehen Sie ganze Predigten, Lieder, Ge-bete, oft das ganze Ecbauungswort eines und allerSabbathe durch es lauft da> hinaus. UnsrePredigten haben schon solche geweihte Worte, Wen-dungen, Perioden; unsre Kirchenlieder solche Töne,Ausdrücke, Kadenzen; unsre Gebete und Bibel-sprüche , solche orientalische Sabbathwcisen daßdie Seele freilich andächtig ruhet, aber auch nichtsals ruhet. Lauter Schwung! Taumel! Peri-pherie, und nichts, oder sehr wenig drin. Jeneallgemeinen Eingänge und Abhandlungen und Pflich-ten , alle so eine weite Maske, daß man dahinternichts sieht. Jenes ewige, unbestimmte, sachenloseSeufzen und Wünschen von Rechtschaffenheit, Red-lichkeit, Wahrheit allgemeine Begriffe, beidenen sich Jeder Alles und nichts denket. Jene sooft über- und außer - und halbunmenschliche Gedan-kenweisen außer unsrer Zeit, Sprache und Lebens-sphäre! jenes Leben im Himmel! ewige Gebet!ewiges Andenken an Tod und Grab! jenes tiefeBewahren der Seele! Versenken in Gott und tau-send Sachen mehr, so fromm und unbestimmt, an-dächtig und halb wahr seufzend und langweiligdas Alles nun in der Form von Worten, mitden Zeichen des Erbaulichen begleitet das ist