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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Zwölf P r ov i n zi a l b la ttcr. 447

lich unter sich gehalten hatte! wie er auch hierübersein Ansehen mildert, sich und Gott unterscheidet,so wenig ein Papst wird , als ein Kriecher des Vor-urtheils jeder Sekte. Mit welcher Inbrunst er tröstet,sich der Armen annimmt, und alle, auch die glän-zendste Gabe auf die einige Liebe ordnet! wie erKirche und menschliche Stande unterscheidet! Selbstwenn er zu luxuriren scheint, wie herrlich cinlenktund ordnet ! darf ichs sagen, daß ich auch in diesemBetracht, die Denkart, die Briefe und N a ch-richten vom Leben Paulus für außerordent-liche Ueberbleibsel und Winke einer mustergebendcnBorsehungauch für Lehrer des Christen-thums anerkenne, und mich am einfältigen Pa»rallelenmachcr Paulus, der wahrlich kein schlechterKopf war, auch kein mittelmäßig gutes Herz hatte,so wenig er ein mittelmäßig gutes Leben zu führensich begnügte daß ich mich an der Denkart, derSeele und dem Styl dieses Briefstellers so wenigsatt lesen kann, als man mag lachen oder wei-nen ! der einfältige Lafontaine an seinem Ori-ginalgcnie, dem Propheten Baruch. Spricht manimmer davon, wie etwa über Glaubenslehren znphilosophiren? oder besser, wie auch P h i l 0 so-phie, fremde Wissenschaft, Feuer desGeistes und des Herzens auf die ReligionJesu anzuwenden sey siehe da den FeuerapostclPaulus! wären alle Philosophen, Gelehrte und Schwär-mer nur immer in den Schranken und auf der Bahndieses Philosophen und gelehrten Schwärmers geblie-ben heilige christliche Kirche, wie wärest durein!