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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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437
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Engel das geschrieben, die alle das nur angeschn,angehört, ohne daß Person oder Sache sie im min-desten berührte! Ohne Schmuck, in der simpelstenSprache, im Taubenfluge, der sich nirgend, alsauf der Oelkrsne der Ueberwindung niederzulafsenLust hat! auch darin wie mahlten sie den stillen,einfältigen, nie rastenden Gang ihres Meisters, bisoben auf der Wolke!Darum auch wir, meineBrüder! dieweil wir eine Wolke Zeugen um unshaben, lasset uns ablegcn den Fehler, der unsimmer anklebt und trage macht, und lasset unslaufen durch Geduld in dem Kampf, der unsverordnet ist: und aufsehen auf Jesum den An-hänger und Vollender des Glaubens, der, da erwohl hätte mögen Freude haben, erduldete er dasKreuz und achtete der Schande nicht, bis er saßzur Rechten auf dem Stuhl Gottes. Gedenketan den, der ein solches Widersprechen von denSündern wider sich erduldet hat, daß ihr nichtin eurem Muth matt werdet und ablasset."

Wer ists, der nicht im ganzen Leben Christidieß übernatürliche Göttliche, von Gefühl desRufs, der Sendung, der Bestimmungfühle und mitfühle? das ihn schon früh in dasGotteshaus seines Vaters trieb, und dem Knabenbereits zu empfinden gab, daß d a s i h m g e-höre! Das ihn seine Jünglingsjahre unter derHütte und am Beile verleben ließ (denn was hätteein auftretender lehrender Jüngling gefruchtet?)aber nachher ihn bald zur Taufe Johannes trieb,auch also alle Gerechtigkeit zu erfüllen!" in die