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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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431
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Z w ö l f P r o v i Nj i a lb tte r. 43».

da seinen Herrn und Meister in einem Bild undGleichniß, Brod Gottes, Fleisch, Blut, Weinstock,Bereinigung , Verklärung ganze Kapitel durch reden,gar beten laßt wo sich denn Bilder und Gleich-nisse am wenigsten hinschicken! Und wie? wenn erGleichnisse und Parabeln häuft! wo alle ohngcfährnur Eins bedeuten, und er mit besserer Verthei-lung und Bilderökonomie sich, scheinl's, so vieleshätte ersparen können! Und wie wenig er endigt!wie er ausschweift! vom Ziele kommt u. s. w.Znderselbigen Zeit antwortete Jesus und sprach: ichpreise dich, Vater und Herr Himmels und decErden, daß du solches den Weisen und Klugenverborgen hast, und hasts den Unmündigen offen-baret. Ja Vater, denn eS ist also wohlgefälliggewesen vor dir! Alle Dinge sind mir gelehret vonmeinem Vater, und niemand kennet den Sohn,denn nur der Vater! und niemand kennet den Vater,denn nur der Sohn, und wems der Sohn willoffenbaren. Kommt her zu mir u. s. w." Undwer ists, der bei ihm in Einer Parabel nicht wieungleich mehr gefunden, als in großen wortvollenBänden!Wollt ihr auch Weggehen? Herr,wohin sollen wir gehen? du hast Worte des ewigenLebens!"

Wohl gar den mystischen Sinn des A. T.hätte Christus geliebt? Wie sonderbar er wenigstensund alle seine Evangelisten und Apostel ihm nach,die Stellen der Schrift an führen und deuten!und beinahe aus Allegorien und Wortspielen be-weisen!Habt ihr nicht gelesen von der Tobten,-Auferstehung, daß euch gesagt ist von Gott, daer spricht" Und welcher unsrer Exegeten hätte