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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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430
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An Prediger.

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andern, die hinein wollen, vorm Angesichte ver-,,schlosset Heuchler! die Land und Wasser um-ziehen einen Judengenossen zu bekehren zumKinde der Hölle, zwiefach mehr, denn ihr selbstseyd!" So der sanftmüthige Jesus! zuseiner Zeit! gegen die Männer! die allerdings vonUrsprünglichkeit der Lehre und göttlicher Ge-setzmäßigkeit der Stiftung so viel für sichhatten!

Sinn wars, was Christus liebte, und überallder natürlichste, Volleste, herzlichste, Seele verbes-scrndste Sinn.Ihr habt gehöret, daß zu denAlten gesagt ist," und den Buchstaben des Gesetzeshabt ihr behalten: ,,Jch aber sage euch" unddieß ist der ganze, völlige Sinn und so gehtsEine Reihe hin durch alle Gebote.Warum über-treten deine Jünger die ältesten Aufsätze?"Undwarum übertretet denn ihr Gottes Gebot um derAcltesten Aufsätze willen? Gott hat geboten aber ihr lehret und damit ge-schieh ts Ihr Heuchler, von euch hat JesaiaSgar wohl geweissaget und gesprochen: dieß Volk

naht sich zu mir mit seinem Munde, und ehretmich mit seinen Lippen aber ihr Herz?Vergeblich dienen sie mir mit ihren Menschenge-boten u. s. w."

In Gl ei 6) nisscn redete Jesus, und ohneGleichnisse redete er nichts zu ihnen. Und dieseGleichnisse von was galiläischcm Geschmackund Co mpositron waren sie? Man lese inson-derheit den ewigen Vilderfreund Johannes! Wie er