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An Prediger.
burt, Erleuchtung, Heiligung, Erneue-rung des ganzen Menschen genug aufgezahlt. DerEmpsinder schweift auf eine Seite aus „dunkle,„nur dunkle, aber lebhafte Gefühle!" seinGegner auf die andere Seite „n u r Helle! klare!"das ist, „gar deutliche Vorstellungen;„B ewußtseyn, die obcrnKräfte der Seele"und das ist eben so sehr gegen Psychologieund Lehre der Bibel, als cs nur die E m-pfindungssch wärmerei seyn kann.
Unsre Seele hat zwo Kräfte oder Klassen vonKräften, die der Philosoph obere und untere nennet,nur aber der Philosoph und als Philosophnennet er sie so. Da brauche ichs doch hier nichtzu sagen, daß die Klassen nicht abgetheilte Räume,sondern Abstraktionen, verschiedne Nameneiner unzerlhcilten Kraft sind, deren Wirkungensich für uns, wie die Farben des Lichtstrahls, ver-schieden modisiciren. Man thcilt auch ab in Ver-stand und Willen: man sage aber, welcheHandlung des Willens ohne Verstand seyn kann?oder welche Handlung des Verstandes ohne wenig-stens unmerkliche Anlage zur Thatigkeit des Willens?Abstraktionen, Schranken, Abtheilungen der Artrealisirt — können kaum Helles und richtigesResultat geben.
Und noch minder, glaub' ich, wenn sich auchhier Leidenschaft des Menschen einmischet,und einer also rcalisirten Klasse von Abstraktioneinen Werth, eine Würde giebt, der die an-dern nur dienen, sich nur nach ihr stimmen sollen: