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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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403
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Nein! alle Theologen sagen nein ! selbst jederSchwärmer und andächtige Kränkler, er müßtedenn Unsinniger scyn , behauptete cs nicht und kannSnicht behaupten, daß in uns ncmlich eine plötzlicheVernichtung des Wesens vorgehe! E rt ö d»lung! Verrückung! Lücke, wo nun in derleer gewordnen Lücke Geist Gottes sauset. — DieSprache der Empfindung ist freilich sehr unphi-losophisch,' und drückt sich immer innig,unmittelbar, zusammengeflossenaus — man sichet aber leicht, keinen Stein kannich anders, als durch Erregung der Kraft, dieim Steine liegt, lenken: selbst fein Wurf ge-schieht durch seine Schwere, und ein Mensch,dem alle seine nicht blos denkenden, sondern wesent-lichen Kräfte genommen waren — er bliebe keinWesen, er könnte ja also auch nicht das fremdeWesen, das mit ihm, dem nichts! keinen Zusam-menhang hatte, nicht fühlen! nicht wirkend wit-tern. -Also lauter Unsinn und keiner Wider-

legung werth!

2 .

„Wenn Gott also nicht statt einer mensch-lichen Seele, sondern an, in, durch sie„wirkt, an welchen Kräften wirkt er?"

Die Bibel sagt: an a l l cn K r äft en : anHerz und Seele: an und durchs ganze Wesen: dieTheologen sagens der Bibel h i e gewiß sorgfältignach, und haben ja die Tropen von Wieder ge-

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