Zwölf P r ov i n z i a lb l ä t ter. 40b
da ist der Philosoph schon ganz aus seinem Licht-äther hinunter. — Obere und untere Seclen-kräfte ; man sagt aber den letzkern damit gar nichtab, und die Philosophen, die ihnen abgesagt haben,denen ihre liebe Abstraktionsgabe Alles war — michdünkt, die andern Kräfte und die ganze Menschheit,Abstraktion selbst, hat sich an ihnen reichlich gero-chen. Untere Scelenkrafte, eben weil sie dieersten, stärksten Grundlagen und Ma-terialien all der obcrn sind, die ohnesie nichts seyn und thun können —sind eben die vestestcn an der Erde stehendenStufen und Stämme der Leiter, auf denendas Obere nur schwebt! -Den Geist Got-
tes ins kalte Oberdach der Seele, das dochnur auf andcrm Zubehör ruhet, das allein genom-men , entsetzlich diel Lücken hat, wo Schnee,Wind und Sturm heillos durchsausen, ihn alleindahinauf neben lauter sehr v er nünfti g e Gründe,klug überdachte Vorstellungen, undsehr deutliche Rührungen (ein Widerspruchschon im Zusammcnsatzc) hinaufzubannen, lwcr bistdu, abzusondern, was Gott zusammengefüget hat?Ihm gegen ein paar Tropfen abgezognes, verduf-tetes Spiritus deutlich erkannter Beweggründe dievollen Materialien der Menschheit zu rauben? „Oderdarfauch das Haupt, und die liebe lichtvolle Stirnzu Hand und Herzen sagen: ich darf euer nicht?Oder sind nicht alle Glieder eines Leibes, und wie-wohl ihrer viel sind, sind sie doch ein Leib. Wennnun der ganze Leib Auge wäre u. s. w. Also ineiner lcscnswürdigen Stelle der sehr philosophische