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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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405
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Zwölf P r ov i n z i a lb l ä t ter. 40b

da ist der Philosoph schon ganz aus seinem Licht-äther hinunter. Obere und untere Seclen-kräfte ; man sagt aber den letzkern damit gar nichtab, und die Philosophen, die ihnen abgesagt haben,denen ihre liebe Abstraktionsgabe Alles war michdünkt, die andern Kräfte und die ganze Menschheit,Abstraktion selbst, hat sich an ihnen reichlich gero-chen. Untere Scelenkrafte, eben weil sie dieersten, stärksten Grundlagen und Ma-terialien all der obcrn sind, die ohnesie nichts seyn und thun könnensind eben die vestestcn an der Erde stehendenStufen und Stämme der Leiter, auf denendas Obere nur schwebt! -Den Geist Got-

tes ins kalte Oberdach der Seele, das dochnur auf andcrm Zubehör ruhet, das allein genom-men , entsetzlich diel Lücken hat, wo Schnee,Wind und Sturm heillos durchsausen, ihn alleindahinauf neben lauter sehr v er nünfti g e Gründe,klug überdachte Vorstellungen, undsehr deutliche Rührungen (ein Widerspruchschon im Zusammcnsatzc) hinaufzubannen, lwcr bistdu, abzusondern, was Gott zusammengefüget hat?Ihm gegen ein paar Tropfen abgezognes, verduf-tetes Spiritus deutlich erkannter Beweggründe dievollen Materialien der Menschheit zu rauben?Oderdarfauch das Haupt, und die liebe lichtvolle Stirnzu Hand und Herzen sagen: ich darf euer nicht?Oder sind nicht alle Glieder eines Leibes, und wie-wohl ihrer viel sind, sind sie doch ein Leib. Wennnun der ganze Leib Auge wäre u. s. w. Also ineiner lcscnswürdigen Stelle der sehr philosophische