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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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402
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An Prediger.

HerzenS, ausschliessend eine Sekte zu erhellten,noch erfunden. Also auch der schlanke Epheu, dersich, solang er sproßte, überall umschlug und durch-wand, alte, müßige Baume, Mauern und Gewächse,denen er übcrflüßigen Saft cntsaugen kennte, ammeisten liebend — als viele dieser Gewächse entsa-gen , manche Mauer mit Gewalt niedergebrochcnund mancher muffige Baum gestorben war: siengauch der schlanke Epheu an zu welken, und nunwars endlich Zeit, über ihn auch zu raisonniren.Zu einer Zeit, da man sich nun wohl über die zuvielen Gefühle wenigstens in vielen Landern desEhristenthums nicht, vielleicht über das Gegentheilzu beschweren halte, erschien eine sehr wchlgeschrie-benc Schrift, die jetzt den Werth der Gefühle desEhristenthums, wo nicht hell und scharf, so dochsehr wohlmeinend und feierlich prüfte.

Erlaubt mir der bescheidene Verfasser (und erhat sein Werk ausgestellt, daß ers erlaube!) nichtdarüber als Autorsache, Kunstmcisterwerk, son-dern als Behandlung einer Wahrheitfür Menschen und zu Leitung seiner Mit-brüder aus und vor dem Lichte Gottes zu reden:so gehört es hier nothwendig zu meinem Wege,Grund aus aufzuraumcn, und da ich hier nichtaussühren kann, nur Punkte und Linien zuziehen, die ein andermal ausgefüllt werden sollenoder können.

i.

„Giebt es göttliche Gefühle in uns, da alleunsre eigne Gefühle und Gedanken aufhören, undGeist Gottes fühlt, und Geist Gottes denktL"