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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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890 An Prediger.

nicht: nicht aus Einem Winkel gegen den Gradsolches und solches Lichts, wo nicht Winkel ist,warnen, sondern — meinen Winkel durch allesLicht, was ick haben könnte, erleuchten, undzu allem Lichte aufmuntcrn!

„Darauf aber wird so viel Zeit verwandt! dasbringen sie in ihren Predigten so roh und krausan!" Das sollten sic nicht: davor würde ich war-nen, und wenn etwas noch tiefer säße, darüber,aber mit den Lehrern der Dogmatik sprechen.Denen würde ich, wcnn's Noth wäre, die Unter-scheidung Vorhalten, „auf wie andcrm GrundeBibel und Dogmatik ruhen! Daß Bibel alleinBibel sey, und nur erst wohl ausgelcgt, sofernsie nun allgemeine.Sätze giebt, Dogmatik werde!Daß in den letztem, alles, was zum Geschäfteder Abstraktion, der Ordnung, der Rich-tung gehört, nur menschlich und noch ein Gradtiefer sey, als die simple Auslegung derBibel im Zusammenhänge! also alle Prüfungm e n sch! i ch c r Wissenschaft, wie jedes andernAbstraktionskrams aus einem Buche, zu lasseund fordere! sich keinen Funken mehr und an-derer Autorität anmaße, und Alles, Alles verliere,wenn sie auf keiner oder schlechter Schristauslegungruhet!" Zch selbst, wäre ich ein Lehrer der Dog-matik, würde es mit zum Hauptzwecke machen, dieGrnde der Gewißheit in Abstraktionmeiner Wissenschaft aus der Bibel sorgfältig zubemerken, und dann die Ursachen der Zusam-men 0 rdnung , der Richtung dieser undjener Stellen genau zu entwickeln! Wie der