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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

sie nicht und in keiner menschlichen Seele habe ichsie bisher gefunden! weiß also, als Prediger, zumeiner Beruhigung, keine andre Auskunft, alsWort Gottes, mit allem Umfange von Stärkeund Fülle, glaubend zu geben, wie's ist. Imgrossen Gange der Offenbarung. Da-hin und daraus sehe ich alle Kräfte streben!Me ich Gottes ist Senfkyrn, Perle, Netz

— was kann das Netz nicht umfangen! die Perlenicht kaufen ! das Samenkorn nicht fruchten, dasich denn alles mit meiner Moral n priori so wenigzu bestimmen wage, als Gras wachsen, den Sauer-teig säuren zu Horen. Als wenn ein MenschSaamen aufs Land wirft, und schläftund stehet auf und geht weg: der Saa-me wachset, daß und wie ers nicht weiß

— denn Gott giebt Gedeihen seinem Saa-men, ohne daß es der Zergliederer und Saamcn-trödlcr im mindesten begreift. Wort Gottesund Kraft Gottes, durch die cs wirkt: derSäe mann säet.