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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Seite
372
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würkte! Die meiste, ja alle Kraft und Nah-rung war nicht aus dem Geist der Zeit, aus Phi-losophie und dergleichen, sondern aus Bibel!Jene großen Veranstaltungen Gottes — jene Mu-ster der Schriftsteller, Bekenner und Pro-pheten, das herrlichste Excmpel Jesu und derApostel selbst — o Bruder, welch ein Bildersaalgroßer, weckender, kraftvoller Lehre!

Um sic zu schmecken, muß man Offenba-rung Gottes in der Bibel glauben; sie imGange des ganzen Menschengeschlechts auch glauben,und also natürlich immer und überall auf den gro-ßen Mittelpunkt zurückkommen, um densich alles drcht und füget — Jesus Christus! denEckstein und Erben ! den größten Boten, Lehre r,Mensch des Vorbildes, aber auch seinerPerson nach Eckstein der Seligkeit, auf den wirAlles fügen sollen, was jene Welt bewahren wird.

Was haben wir zu thun, meine Brüder —um ihn zu erkennen? Durch ihn zu erkennenGott, und in dieser Erkenntniß zu geniesten ewi-ges Leben! Was haben wir zu thun, um ihnandere erkennen zu lehren? in unserer Zeit! undzu seyn wie er -— jetzt in der Welt! — MeinBuch stammelt nur verworrene Sylben, aber dieBibel und ein ganzes Herz! zeigt mehr alsmein Buch.

Ich klage nicht: denn was hilft klagen? undklagen wird zu Spott. Ich will nicht streiten oderurtheilen, weder über Personen, noch über Bücher,