An Prediger.
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hellaufklarende und beweisende Reden. Wollte erGemülher bewegen, so that er's: ober ouf be-
stimmte Zwecke! in Hellen oder dringenden Si-tuationen ! wo er ebenfalls das beste versuchte.Aber so eine heilige, müßige halbe Stunde schaffen!freilich, das wollt' und konnte kein heidnischerPhilosoph und Redner!
Ist das das Geschäft der verordneten Lehrerder Weisheit und Tugend — ists das und nichtsanders als das, so könnt' es bester seyn, so ists,wie es jetzt ist, nicht viel!
Lehrer der Weisheit und Tugend! warum steigtihr nicht, um euch zu rechtfertigen, und euernZweck zu erreichen, von den Kanzeln, die so unbe-hülfliche Lehrstühle sind, nieder? werft das feier-liche Vehikulum, das doch einmal nicht nach demGeschmacke der Zeit ist, lieber ganz weg? Predigtnicht, sondern lehret! Wozu diese gothischen Ge-bäude mit Altar st cetera, wie Kirche gestaltet?blos eine wüste verworrene Menge zu fassen, überdenen sich eine Helle Dunstwolke zusammenzieht,schwebt, und auf einzelne nur in kalten Waffer-tropfen nicdcrflieffet? Steiget herab! theilt die Men-schen, wie's Philosophen gemacht haben, in Cl af-fen, Curicn und Centurien, und lehretsie nun bestimmte Weisheit und Tugend, wasjedem dient, allein dient, kräftig, bestimmtdient, und werdet also was ihr seyn wollt!
Lehrer der Weisheit und Tugend! — Wennaber die Tugend - und Weisheilslehre denn nun