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An Prediger.
nis sich fernhaltende Geschwätz, nennet manja Andacht, Anstand, die wahre Predigt-form, auf die man das andächtige Schlummern,Dämmern, Träumen — das ja Nicht-Erregen derLeidenschaften, die matte Weishcitsbrühe, die im-mer Alles sagt und Nichts sagt, hineingcgosscn undhincingelcnkt hat, daß es Stempel geworden!
Wenn ich da den Vortrag der Prophe-ten im Mindesten und Erößestcn, den Himmels-flug Jesajas,
Wenn er wie der Adler zur Wolk' jetzt steigt,
Jetzt hinunter zu der Ceder Wipfel sich senkt!
und die Trauerpredigt Jeremias, ganz in Thrä-nen und Landes-Elend verfasset, und das Aus-mahlen Ezechiels, und wie weiter ihre Perso-nen-Denkart sich unterscheide — wenn ich sie imallgemeinen prophetischen Gesichtspunkt erfasse: wienational Alles! zeit mäßig! individuell;Laster und Fehler gerade ins Auge'angegriffen! Nichtsweniger als Ausführungen allgemeiner Trö-ster; aber dagegen wie scharf! wie treffend!wie bestimmt! Von vielem wissen wir nicht dieunterliegenden Fälle, die aber immer durchschim-mcrn: nach Jahrtausenden und in dem Europaschimmern sie noch durch. Das Wort in ihremMunde ist Feuer! ist wie ein „Hammer, derFelsen zerschlagt!"
Und was sind dagegen die Modcpredigten un-serer Zeit! — Jeder leere Kopf kann sie nach-