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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

unserer Zeit und zu keiner andern thun sollen,und insonderheit alsdann, wenn ihr Tugend-vortrag und Unterricht nichts verfangt, und sogut ist, als ob er nicht da wäre? wo denn nundie Wurzeln solches alluntecdrückenden, Luft weg-schnappendcn Nebels liegen mögen? und wie sich einPrediger nun über und gegen sie wirklich undtreulich zu betragen? wie, wo er nicht ausrottenkönne, er sich zu betragen habe, um zu hemmen,zu unterdrücken? wie mit andern gemeinschaft-lich? —- wie wenig oder nichts hört und liest manhievon? — Ist doch bei alle dem noch immerso viel Gutes in der Welt l wird doch noch iinmcrmanches Gute durch die Tugcndpredigtcn gewürket!Der Prediger lehre nur bürgerlich unschädlich fort,suche auch an Gelehrsamkeit den Amtmann zu über-sehen U. s. w. In zmsäicmtioia asssL konui; , wie'sder gute ^bb>s 8. tUsrrs, der viel Gutes gesagt

hat, auch sagt, und damit gut!-

Ist denn über Wesen des Predigtamtes nichtsmehr und anderes und besseres zu sprechen, alsvon Beziehung der Religion auf den Staat, vonandern Nebennutzen des Amtes, und von Klagengegen Dogmatik, Gesangbuch, Catechismus undLiturgie — (worüber ich mit Predigern eben z u-lctzt also sprechen würde)? Wenn das zur Beför-derung des Nutzens im Prcdigtamt, und z u-förde rst und also gesagt werden müßte: so

weiß ich nicht mehr, was Predigtamt ist. Laßtuns dasselbe geistliche Amtmanns-Stelle oder ichweiß nicht wie? nennen, nur durchaus wird dasWort Gottes alsdann nicht dazu Codex. Ichweiß, daß ich dies ganz ruhig schreibe, ohne Rück-

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