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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Zwölf Provinzialblatter.

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Ansehens und Goldes zu erhaschen wäre — voneiner Stimme Gottes zur Bildung, Aufklärung undBeseligung des Menschengeschlechts (und was könntealso warmer behandelt werden!) ist hier die Rede.Das wäre P r o p h e t c n w e r k! Beweis desGeistes und der Kraft!

V. Prediger— Tugen dlehrer.

Eiferer um Gottesfurcht und Reli-gion, Strafen der Sünden und Lasterdes Volkes, mit Drohung dessen, was darauferfolgen müßte, Anmunterer mit allen hellestcn Ge-mählden der Tugend und Nationalglückfeligkeit —das waren jene Propheten, und — sind unserePrediger nicht! Die Zeiten, da Laster zu strafenund der Tugend so machtvoll aufzuhelfen war, sindja nicht mehr! Viel Gutes und Schönes hört undliest man davon, wie sie als Tugendlehrerauch in einem sehr wohlpolicirten Staate noch brauch-bar seyen: wie viel Gutes sich durch sie noch immerund so im menschlichen Geschlecht, ohne daß mansrecht weiß, erhalte u. dgl. Aber von dem, wasPrediger denn recht als Boten Gottes, derReligion und Tugend, thun sollen? nicht blosso leidlich, unter den Flügeln des Staates auch mitkriechend, thun mögen? was sie nun eben zu

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