An Prediger.
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„abnehmcn, dieser muß zunehmen, da-,,mit ein jeglicher selbst möchte aus der Quelle trin-„kcn, wie alle Vater, so etwas guts haben wollen„machen, haben thun müssen. Denn so gut wer-„den's weder 6onciI1s, Vater, noch wir machen,„wenns auch aufs Höhest und Beste gcraihen kann,„als die heilige Schrift, das ist Gott selbstgemacht„hat, ob wir wohl auch den heiligen Geist, Glau-„ben, göttliche Rede und Werk haben müssen, so„wir sollen selig werden, als die wir müssen„die Propheten und Apostel lassen auf„dem Pult sitzen, und wir hienieden„zu ihren Füßen hören/ was sie sagen„und nicht sagen: und nicht sagen, was„sie hören müss e n."
So sähe sich Luther gegen die Schrift an,und so jeder, der Gottes Wort fühlet. Der un-schätzbare Edelstein werde in den feinsten Goldringgefaßt, der möglich ist, aber gefaßt mit aller Starke,Inbrunst und Treue. Sie leuchtet von ih-rem und nicht von unserm Lichte, an demwir uns als dürre, tobte Körper wärmen: wollen
wir aber gar vor sie treten, verschalten wir sie ge-wiß — den Gelehrten, denen sie nun so leichtverschaltet ist, aber auch dem Volk, der HeerdeGottes, dem keiner sie verschalten wird, der Ehr-furcht Gottes fühlet! Wann kommst du,Mann ohn Eigendünkel und mit Fclsenbrust, zwei-ter Luther? auch alle Mittel deiner Zeit und Vor-zeit gebraucht zu haben, und Bote Gotteszu seyn an die Welt! Von keinem kritischen Spiel-und Rathselwcrk, wo eine Handvoll Wind eignen