Zwölf Provinzialblatter.
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„dahinten blieben , und untergangen. Und ist unter„andern Ursachen eine, daß mir grauet für dem„Excmpcl; denn ich wohl sehe, was Nutzes in der„Kirche geschafft ist, da man hat außer und neben„der heiligen Schrift angefangen viel Bücher und„große Bibliotheken zu sammeln: sonderlich ohne„Unterschied allerlei Väter, LonciUn und Lehren„aufzuraffen: damit nicht allein die edle„Zeit und Studiren in der heiligen„S ch r i ft v er säu m t, sondern auch die reine„Erkenntniß göttliches Worts verlohren ist,„bis die Bibel unter der Bank im Staube ver-gessen worden.
„Und wiewohl es nützlich und nöthig ist, daß„etlicher Vater Schrift blieben sind, als Zeugen„und Historien: so denke ich doch — est rnoäus
„in rsklls! und sey nicht Schade, daß vieler Va-ger und Concilien Bücher durch Gottes Gnade„sind Untergängen: denn wo sie alle hatten„sollen bleiben, sollte wohl niemand mehr ein- und„ausgehen können für den Büchern, und würdens„doch nicht besser gemacht haben, denn mans in„der heiligen Schrift findet.
„Auch ist das unsre Meinung geweßt, da wir„die Bibel selbst zu verdeutschen ansiengen, cS„sollt des Schreibens weniger und dcS„Studirens und Lesens indcrSchrift„mehr werden. Denn auch alles andre Schrei-ben , in und zu der Schrift, wie Johannes zu„Christo, weifen soll, wie er spricht: ich mußHerders Werke». Ret. u. Theol. X. Z