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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

einzige wahre, wenn sie uns nicht gerade ab-gekchrt und das gekreisclte, schwache Schnitzwerk derPhilosophie, an dem uns aber das rechte Gefäßgerade vor der Hand abbricht, uns Vorstande. Esist die Gattung Erweise der Schrift anihr selbst: mit aller Fülle ihrer Einfalt,Zusammenhanges und Kraft, ohne Men-schensatzungcn, blos sofern sie sich selbstzeiget.

Allem System, auch dem besten, liegt Phi-losophie drunten und drüber: Religion undGöttlichkeit derselben wird nur so immer mitin den Kuchen gebacken, damit er doch auch darnachschmecke: hier ist vom simpeln Gewächs Gottes,dem Baum aus der Anlage eines Senfkorns durchZeiten, Jahrhunderte und Völker, die Rede. Daßes gezeigt werde, wie es ist, aber ganz und inder Kraft!

Daß Haushaltung Gottes (und nichtMoral Christus oder Epiktets) gezeigt werde, wiesie ist? wie sie auf einander folgte? was durchsie erklärbar und ohne sie ewig unexklär-l i ch bleibt? jede Offenbarung Gottes inall ihrer Einfalt, Zeit Mäßigkeit, Würde,Kraft. Was durch Alles zum Nutzen derWeltgewürktist, und da ohne, wie wirsjezt thalmäßig haben, nicht hätte gewürkt wer-den können — o Plan! o Wunderwerk undKHr a f t de n k m a l eines Propheten Gottes!Wenn er sich selbst ganz entsagte, weder einemSystem^fröhnte, noch ein andres tyrannisch über-