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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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345
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Zwölf Provinzialblätter. 246

seyn! — Man sicht, ich bin bei den Prophetenunsrer Zeit, den D e mo n st ran ten unsrer Re-ligionswahrheit.

Und nun löse Einer das Nathsel, woher eskomme, daß eben diese Religion in einem Jahr-hundert, das sich selbst das philosophischenennet, und wo alles, was aus Philosophie kommt,doch das würksamste seyn müßte, weils seinMedium sinket — daß eben darin die Religion,hundertfach im Großen und Kleinen so philoso-phisch d e m 0 n st ri r t und erwiesen — doch amwenigsten geglaubt werde? und daß, wer sieetwa noch glaubt, sie am wenigsten aus die-sen Demonstrationen glaube, diese Demon-strationen gerade zu der Zeit, da er am innigstenglauben will, am liebsten vergesse? —Woher dies so drückende und auffallende Nathsel? —Will niemand ihm nachspüren? ist seinem Knotennicht ab - ? der Religion auf keine andre Art auf-zuhelfcn? oder wollen wir, so Gott will! ewigaufs Gerachcwohl dcmvnstriren, bis wir zuletzt, wiePlato, im Hörsaal ganz allein sind, und alle Re-ligion und Antireligion von uns entflohen? —

Es kann nicht geläugnet werden, daß wir, unddie Engländer unstreitig noch weit mehr mit demmetaphysischen Thcile der Religionsbcweisegut und ich möchte beinah sagen, übermäßig ver-sehen sind. Das einige B 0 ile 'sche Institut hatin diesem Betracht Sachen ans Licht gebracht, die,wo sie gut sind, kaum zu übcrtreffen wären, und