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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

mich dünkt immer, die Clark's, Vuttler's,Bcntley's, Camphell's, Conybear's,mit einer kleinen Seitcnwendung, die Locke,Bens 0 n's, F 0 ster's, Berkelci, Gerard'sund eine Reihe verdienter Namen mehr, habendiesen Handgriff, die Religion zu fassen, ich willnicht sagen, abgenützt, aber wenigstens äußerstgcnützet.

Ob das nun aber einzige Handhabe zumBeweise der Religion wäre? auch selbst zum Beweisedieser Art die kräftigste einzige? Siehe! mit alledem würde doch nichts als die entfernteste und dazukälteste metaphysische Möglichkeit der Offenba-rung einer solchen Religion ausgemacht — was istnun aber Möglichkeit? Möglichkeit eines Got-teswe rks nach und aus Menschengründen?Möglichkeit eines Gottcswerks aus und über alleZeiten, also gewissermaßen, das einzige WerkGottes! Zweck und Inhalt aller übrigen —die Möglichkeit dessen nach dem Gesichtskreise ei-nes elenden, kurzsichtigen, augcnblickdaurendcnGeschöpfs gemessen, und bestimmt und zurRegel Gottes angeschlagen? und richtetenun noch dies Geschöpf nicht einmal nach allenDatis, die ihm Vorlagen! schrankte vielmehr, da-mit es recht wie ein Maulwurf philofophire, stattseine Seele groß und allwcit wie die Schöpfung,Haushaltung und Vorsehung Gottes zu weiten,sich nur ja recht auf den Fleck eines Staubkorns —des Lochs einer Grube, ja gar oft Wolke, Blend-werk, Hirngespcnst, kurz System ein: wie doch diemeisten Demonstranten thun und thun müssen —