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An Prediger.
„alle öffentliche Sachen, als Ströme, Salz-quellen, Wälder und Thaler geheiligt, und vcr-„muthlich hatte der Priester dem Wilde darin einen„Frieden gewürket. Da die Eiche ein besondrcS„Hciligthum hatte: so mochte das Brandholz gc-„mcin, das Bauholz aber gehciliget seyn und der„Priester in großen Nationalwaldern die Mahlaxt„führen. Wenigstens konnte in solchen, wozu„mehrere Mannicn gehörten, diese keinem andern„ohne Gefahr anvertrauct werden. Er war zugleich„der geheiligte Mittler und Schiedsrichter zwischen„streitigen Edlen, wie auch ganzen Mannicn und„Marken, und hatte das glückliche Recht die strei-tigen Grenzen zu heiligen. Da er überhaupt den„Gottcsfrieden handhabete, so mochte er auch die„Bruchfalle davon oder das Sühnopfer und Sühn-„degcld haben. Und solchergestalt konnte sein Un-terhalt auf mancherlei Weise bestimmt seyn, ohne„daß ec eine Allode oder ein Wehcgut besitzen,.mochte." *) So die alten Deutschen!
Man setze, alles Unwesentliche ausgelassen, stattihres Namens Israeliten: statt Priesterstand,Leviten: statt Mannicn Stämme: statt deut-scher Wälder Klima des Orients: statt
eines abgetrcnnten Volks nordischer Wehren einVolk aus Aegypten erlöster Hirten, die jetzt inAckerleute und Landwohner verwandelt werden soll-ten , und alles, sicht man, liegt tiefer, als mansaus einer Nachahmungsmethode eines leeren ägyp-tischen
*) MLscrS Osn. Gesch. Z. S8. ff.