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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

der und der etwa nicht der erbaulichste Prediger,,dabei seyn dürste!" enge, kleine Besorgniß ! Kenneich ihn? war sein Weg zur Bildung der weinige!Ist der Odem meiner Brust Maasgabe des Zielsund der Schranken jedweden Lausers, der vielleichtdurch Zufall, vielleicht zur Erholung da laufenmußte, oder ist in meiner Schlummermüze dasMaas aller menschlichen Köpfe?

Neberhaupt, m. Br , wenn ich sehe, wie vieldurch Priesteramt von jeher, insonderheit in denersten Jahrtausenden zur allgemeinen Bildung derWelt beigctragen worden, ja daß gewissermaßen alleGesetzgebung, Weltweisheit und Men-sch c n o r d n u n g ursprünglich aus ihm a u s-gegangcn: wie wünschte ich oft, daß unser

Stand, wo möglich, noch immer das EdelsteAlles thäte! es unbelohnt, verachtet undduldend thäte! cs aber mit einer Einfalt,Würde und Erhabenheit thäte, die in sol-chem Maas und Höhe allein ihm eigen, aus derReligion eigen seyn sollte! Salz der Erden!Licht, das seinem Wesen nach in Dunkelheit undDämmerung scheinet, und das mit aller Gottesgabeden Vorzug hat, sich allweit aus; »breiten,immer zu geben und nimmer verlohren zuhaben!

Aber um unscrs Stifters und Berufs willen,daß der Vorzug nicht blos E r k e n n t n i ß undBildung des Erkenntnisses bleibe: ist Lichtdas ganze Leben des Körpers? und was hat unsreZeit zumal mehr als Licht nöthig! Lasset uns also