Zwölf Proviinzialblätter.
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Würde, wenigstens (ohne alle Deutung gesprochen)unter ihrem Kreise: ihnen fehlt dazu Ele-
ment und Aekhcr!
Aber, wenn ich mich dir nähere, einfältigerHirt deiner einfältigen Heerde! Vater aller, diedei-n sind, die du alle kennest und liebest! inihrem oft harten, dornigen Lebenswege anmuntcrst,tröstest, und durch Pflicht und Vertrauen zum Hiin,mel führest: guter, redlicher Mann des Himmels!Unterpfand der gemeinsamen Gottesfurcht, Friedens,Redlichkeit und Glückseligkeit deiner Gemeinde! dualler Vater und Greise Bruder! aller Armen undElenden Kenner und Nvthh elfer! aller Un-mündigen und Kinder Erzieher und Vater —edler, einfältiger Mann! Gabe des Himmels! Boteder Gottheit ! Glücklichster und Verdientester (wennSverdiente und glückliche giedt!) der Menschen aufErden — du liegst verborgen! wirst, als „WortGottes auf dem Lande!" verspottet: bist kein —bist allerdings! und vielleicht einzig noch der wahreKönig zu Salem! König der Gerechtig-keit und des Friedens! Priester Gottesdes Allerhöchsten! — Lehre und thueGottesdienst und glaube! Dein Keim fälltin die Erde, aber die Krone deines Baums wirdgroß seyn! — In jedem Stande ist Patriarchvielleicht der würdigste, erhabenste Anblick derMenschheit: ein Noah, Abraham, Melchisedek —und leider auch öfters Hiob! des geistlichen Standesin seinem höchsten Begriffe — wie tief fühlt sichein Edler liegend, wenn er nur hie und da Trüm-mer des heiligen Goltesrestes siehct!