Zwölf P r o vi n z i a l b l a t t e r. 3o5
stellen zu Einem Gemein ward: wenn, wieder
Michter -, Adel - und Königsstand und alle Stünde,(die meisten erst wie später!) aus diesem Ursprungerwachsen, cs auch, gewiß früher, der Priesterstandwar: wenn da alle Bildung des Menschengeschlechtsin seiner Kindheit Unterweisung von Gottund in Gottes Namen war, und sich durchseine Werkzeuge auch am liebsten die Geschlechtstasclhinab fortpflanzte vom Vater auf Sohn hinab,auch durch alle , die Allvater Gottes Stelle auf allemenschliche Söhne unter dem Bilde jedes Vatersim Kreise seiner Söhne verstellten; ohne Betrügereiund willkürliche Verabredung, durch mehr als ei-nen Socialcontrakt des guten Beliebens sprießtenhier Keime des abgesonderten, auserwahlten Pcie-sterstandes hervor, und war derselbe, oder wirmüssen den Ursprung aller Geschichte zum Teufels-roman und den Anbeginn des menschlichen Geschlechtszur Höllenschöpfuug machen, im eigentlichen Ver-stände , Werk, Stiftung, EigenthumGottes! Er, „der die Menschen alles lehrte,was sie wissen," sonderte sich auch die aus, durchdie er sie alles lehrte — Kanal und Quelle allesUnterrichts und gemeinschaftlicher Bil-dung von Gott!!
Immer wirds also eine brüchige Geschichte derPolitik oder Politik der Geschichte bleiben, Priesterauch in ihrem ersten Ursprünge nicht anders alsN a ti o n a l b e a m t e, als G cn e r a l g e w al ti-ger und Handhaber der Gerechtigkeit, dessen Hei-ligkeit oder Heiligung nicht anders als aus Men-sch eng u t w i l len und Ei gen macht hcrge-HerderS Werke i. Net, u, Tlicot. X. U