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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

rühret hätte, zu betrachten: ihm sodann von daaus, aus einem Quell des Eigennutzes allein, Hei-ligkcil auf ein Gehage seines Bctrug-EinkommenSauszubreiken u. s. w. So wahr dies immer inspaten verdorbnern Zustanden, entfernten, und viel-leicht unter dem Zwange der Natur darbenden Erd-strichen seyn kann und würklich ist: so wahrlichvom Anbeginn der Erealur ists nichtalso gewesen!" und darüber haben wir Ur-kunden, Stiftungen, Geschichte derWelt! Der Gegcntheil hat nichts als Lügen, Ver-muthungcn, Spöttereien, und eine Philosophie,die, wie sehr und einzig sie auch aus sich selbstschließet, vor jedem Geschöpf Gottes zu Schandenwird.

Sind von jeher die Priester aus dem Hefen-und Becrugs-Unflath ihres Jahrhunderts entstanden<' wer in der Welt müßt' es denn eher und mehrseyn, als Gesetzgeber, Könige, Fürsten! Sie, wiedie Urgeschichte aller Völker zeigt, zuerst allein ausund durch Priester entstanden! alle ursprünglicheGesetze, Stiftungen, Einrichtungen,Berbündnisse mit dem Namen Gottes undkeines Königs (wer unter allen vom Weibe gebor-uen erkennet als solcher einen auch vom Weibe ge-bornen König, Gesetzgeber, Lebens- und Todes-herren?) besiegelt! Mummerei und Betrügerei istdas also viel weniger, als alle Könige auf ihrenThronen Betrüger sind: und ist die O b r i g k e i t,im absolutesten Verstände, von Gott, so in keinemweniger absoluten, durch Philosophie und Spitzfin-digkeit etwa untergeschobnen, Verstände ist Prie-