Z wölf P r o v nzi al b la tt er.
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,,Gott, der Himmel und Erde besitzet, und gelobet„sey Gott der Höchste" — Mit welchem Schmucktritt hier die älteste Priester würde aus demLichtdunkel der Urwelt, wie aus einem HeiligthumGottes, des Friedens, Segens und kindlicher Ehr-furcht hersür — in keine Epopee zu dichten und inkeine Wertform zu gießen: zu behandeln, wie sieder Bote Gottes an die Ebraer behandelt, alsBorbild! Muster! gvttgewcihter Prie-ster in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks!Wenns werlh war, Vorbild des größten Gottes znsei-n, wie nicht des kleinsten und größten seinerNachfolger? Glanz-Figur in jenen fernen Wolkendes Aufgangs! wer reicht an dich? wer wird andich reichen? Es ist, als ob ich den HimmelsgottHomers und Phidias mir denke, gegen diesen klei-nen, verschabtcn Jupiters-Kupferstich unsrer Zeit!
Daß alle Wurzeln des PricsterstandcS,Priest ernutzens und der äußerst verschrieenenPriesterwürde sich bis in jene seligsten Zeitender Patriarchen hmunkergraben, ist gewiß,und ists nicht noch jetzt hievon, woher das Priester-thum Lebenssaft und Kraft und wahres in-neres -Mark in seine erste Lebensader erhalten mußund soll? ,,Ein Vater, der, wie Abraham, im„Kreise seiner Kinder und seines Hauses nach -ihm„Gott lehret, befiehlt, daß sie des Herrn Wege„halten, und thun, was recht und gut ist!" sieheda der würdigste erste. Priester seines