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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

Wie er auf seinem Scheiterhaufen der Geduld unddes Glaubens an Gott, und dann der bangestenVerzweiflung thronet! woher? und fernher cs auchsey die Nachhalle der Klagen dieses Unglückseli-gen von wie dunkelm Grunde! aus seiner WüsteSteinselscn, Ungemachs und selbstgeraubten Tro-stes! mit schrecklichen Pausen, und schrecklicher»Wiederaufzügen des gesammleten Othcms! immerermattender bis die Wolke bricht, und mehr alsder vergötterte Herkules dem Philoklet, der Rath-schluß des Urhebers, des Allvaters, des Allprd-ncrs, entscheidet, richtet, lohnet! Erste, herrlicheTheodicee des Aufganges, von Kindheit desmenschlichen Geschlechts her! Auch in ihrem Gangeder Einfalt groß und rührend!-

Ewig werden diese heiligen Trümmern derVorwelt Muster des ersten Haushalts Gottesim Menschengeschlecht seyn und bleiben! Wie Ab-raham Gott folgt, und für Sodom bittet, undein Fürst ist der Seinen in Segen, Ruhe, Reli-gion Gottes, Fried' und Eintracht:Gott weiß,er wird befehlen seinen Kindern und seinem Haufenach ihm, daß sie des Herren Wege halten undlhun, was recht und gut ist," und dann jeneheilige Hieroglyphe der ältesten Prie-st e r sch aftohne Vater, ohne Mutter, ohne Ge-schlecht, hat weder Anfang der Tage, noch Endedes Lebens: aber vergleichet dem Sohne Gottesund bleibt Priester in Ewigkeit"Melchisedek,Priester Gottes des Allerhöchsten! Und er trugBcod und Wein herfür und segnete Abraham undsprach: Gesegnet seyst du, Abraham, dem höchsten