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Briefe
B.*) damals so wenige Ideen hatte, sich so sehrwiederholte, aber deutlich, plan- und gemein-nützig es immer aufs neue vortrug: „unnütze Spe-kulation sey nicht Religion, sie solle und könne„nicht Religion des Volks seyn," daß er beiGelegenheit diese und jene Lehre zu simplisiciren suchte,u. f. — sollte dies nicht bei Vielen , insonderheitLayen und Weltlichen, sein Gutes erreicht haben?Auch bei Geistlichen, sogar bis zum Uebermaße.Alles will jetzt populär seyn! alles in der D.Bibliothek gelobt werden! Man bestrebt sich hetero-dox zu seyn, wie man einst orthodox zu seyn sichbestrebte. Dieser Schaum wird Weggehen: die
allgem. Bibliothek wird vergessen und auf ihrenWerth zurückgesetzt werden, wie man Clerks,Baile, Löschers Journale auf ihren Werthzurückgesetzt hat; das Oute indessen, das sie stif-tete, seys wenig oder viel, kurz was Werth in ihrhat, wird bleiben. So auch mit Eberhards,Steinbarts u. a. Schriften. Wer kann laug-nen, daß in jenem manche feine Philosophie überMoral und Glaubenslehren, so wie in diesem eineArt von populärem System der Glückselig-keit sey. Ist dies nicht neu, nicht vollständig,nicht völlig christlich; ist jene Philosophie zu engeund thut manchen Lehren des Christenthums Un-recht — wohlan, man zeige cs! man liefre wasbesscrs! man setze statt des schlechten ein gutesBuch. Nur still stehen kann der menschlicheVerstand nicht, damit dogmatische Mönche Muse
*) Resewitz?
A d. Her.