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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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an Theophron. 269

mitgethcilet. Die Wissenschaft ist also fortgegangenund die Kritik gesundcrn Verstandes worden — istdies Nutzen oder Schaden? Mit Heilmannwars ein Gleiches. Der Neid gegen ihn hat sichgelegt, und man erkennet seine Verdienste, oderwenigstens die Hoffnung, die er mit Recht ver-anlaßle.

Hierüber ist nun ziemlich entschieden; sollteüber manches andre, das uns naher liegt, cs we-niger seyn? Sollte Semler sich immer verant-worten dörfen, daß er, als Lehrer theologischer Ge-lehrsamkeit, solche aus breiten, auch wo ersglaubt, erweitern müsse? Die meisten seinerProbleme sind historisch und literarisch;über die kann für und wider gesprochen werden,und der beste.Erweis muß gelten. Das widrigeBetragen gegen ihn hat den widrigen Effekt her-vorgebracht, daß bei ihm die Schreibart sich ver-wickelt, und bald zu viel, bald zu wenig saget.Nutze man die Materialien, die er zusammentragt,und wähle sie aus und ordne sie besser; bei weni-germ und befferm Widerspruch würde ihr Vers,selbst sie vielleicht ruhiger geordnet haben. — Dieallgemeine D. Bibliothek (die meine Freun-din nicht ist und der zu Lieb' ich also nicht ur-lheile) sollte sie wohl ganz ohne Nutzen, ganzschädlich gewesen seyn? Ich habe sie nur in denersten Bänden gelesen: der Ton, in dem sie da-mals anstimmte, war allgemein verschrieen; ichmöchte indcß sagen, selbst bis auf sein Fehlerhafteshat er Gutes bewirket. Daß der Hauptrecensent